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10.1.09

Lucas überquert die Ziellinie




Mit dem “GT Academy“-Sieger Lucas Ordóñez am Steuer ist der Nissan 350Z GT4 des Teams Nissan PlayStation bei der TOYO Tires 24H Dubai ins Ziel gefahren. Das Team erreichte in der Gesamtwertung den 45. und in seiner eigenen Klasse den 9. Platz. Insgesamt absolvierte es 451 Runden und fuhr dabei eine Strecke von 2431 km.

Die Platzierung entspricht nicht annährend der herausragenden Leistung der Fahrer und der Boxen-Crew, die sich von den frustrierenden technischen Problemen nicht beirren ließen, die das Team zu insgesamt 21 Boxenstopps zwangen. Im Verlauf des Rennens wurden 1170 Liter Benzin und 30 Reifensätze verbraucht. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 240 km/h, die schnellste Runde fuhr Alex Buncombe in 2:10:04 Minuten. Der schnellste Fahrerwechsel inklusive Auftanken erfolgte in unglaublichen 56 Sekunden.

Land Motorsport 2 belegt mit 573 absolvierten Runden den ersten Platz in der Gesamtwertung; Al Faisal Racing 1 wurde Zweiter und ist der Sieger der A5-Klasse, in der auch das Team Nissan PlayStation angetreten ist. Das Rennteam Besaplast erreichte den dritten Platz.

Lucas war noch sichtlich begeistert, als seine Teamkollegen ihm auf die Schulter klopften und er seine aus Spanien angereiste Familie umarmte, die ihn während des Rennes unterstützt hat. “Es war einfach unglaublich”, strahlt er. “Ich habe gesehen, wie mein Team auf die Absperrung geklettert ist und mich angefeuert hat. Das war der verrückteste Moment meines Lebens.”

“Dies ist ein Wochenende voller Enttäuschungen, aber auch großartiger Leistungen”, erklärte Johnny Herbert. “Lucas war hervorragend, er ist unter enormem Druck fehlerfrei gefahren. Er hat unsere Hoffnungen absolut erfüllt und bewiesen, dass der Wechsel von virtuellen zu realen Rennen möglich ist.

“Die ganzen technischen Probleme sind ärgerlich, aber das gehört nun mal dazu. Jeder möchte ein Rennen ohne Pannen fahren, aber solche Dinge passieren einfach. Ich war auch schon bei Rennen dabei, in denen wir nicht mal über die Ziellinie gekommen sind. Zumindest das haben wir heute geschafft.”
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9.1.09

Schnelle Runden und weitere Rückschläge


Die Nacht bricht herein, auf der Rennstrecke rasen die Scheinwerferlichter vorbei – und der Nissan PlayStation 350Z GT4 muss weitere Rückschläge hinnehmen. Johnny Herbert hatte ein Problem mit dem Sensor, der die Rundenzeiten an den Renncomputer überträgt, zusätzlich trat ein Defekt an den Scheinwerfern auf. Abermals musste er in die Boxengasse.

Als dann Alex Buncombe das Lenkrad übernahm, schien sich für das Team alles zum Guten zu wenden. Er legte eine Serie von Runden in 2:11 Minuten hin, eine Zeit, mit der er unter den ersten Zehn lag. Dann kam es aber zu allem Überfluss auch noch zu einer Kollision mit einem Renault Clio, wobei die Hinterachse brach, was das Team weitere fünf Runden kostete.

Mit der sinkenden Temperatur gingen auch die Rundenzeiten herunter. Wie Darren Cox, Manager für interaktives Marketing bei Nissan Europe, und Tim Beven, Projekt-Koordinator für das Team Nissan PlayStation, erklären, ist kühle Luft dichter. Dadurch verbrennt der Motor mehr Benzin und erzeugt mehr Antriebskraft. Milde Temperaturen beanspruchen den Wagen allgemein weniger und sind außerdem angenehmer für die Fahrer.

Zum Zeitpunkt dieses Artikels liegt das Team Nissan PlayStation in der Gesamtwertung auf dem 62. Platz, aber es sind noch viele Stunden zu fahren. Die Rennstrategie lautet jetzt, die Leistung des Wagens in den frühen Morgenstunden des Samstags bis an die Grenze zu bringen - es ist noch alles möglich.
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Lucas äußert sich nach seiner ersten Rennphase


Du hast deine erste Rennphase hinter dir. Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Bei 80 Autos auf der Strecke und diesen völlig furchtlosen Fahrern sollte man nicht zu viel erwarten. Es ist schwierig, da draußen zu überholen, aber ich versuche, gleichmäßige Rundenzeiten zu fahren. Leider hatte ich Probleme mit einem Reifen, aber ich habe über Funk mit meinem Team gesprochen und sie konnten das schnell beheben.

Glaubst du, dass du die verlorene Zeit aufholen kannst?

Ja, ich freue mich auf meine nächste Rennphase, die in der Nacht sein wird. In der Dunkelheit, wenn die ganzen Lichter an einem vorbeizischen, ist das Fahren sehr aufregend.

Bist du schon etwas müde?

Nein, es geht mir gut. Ich hatte einige Energy-Drinks, die mich fit halten. Im Moment fühle ich mich super, aber das hier ist ein Langstreckenrennen, also liegt noch einiges vor uns. Das ist das längste Rennen, das ich je gefahren bin, und es ist fantastisch. Es war mein größter Traum, hier als Fahrer dabei zu sein, und ich hoffe jetzt schon, dass es nächstes Jahr noch einmal klappt.
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Durchwachsener Beginn

Das Zusammenspiel von solider Fahrkunst und Pech hat das Team Nissan PlayStation beim TOYO Tires 24H Dubai vor eine schwere Aufgabe gestellt. Rob Barff konnte einen guten Start hinlegen und durchweg gleichmäßige Rundenzeiten von 2:12 Minuten erreichen. Leider wurden seine Chancen schon früh in der Rennphase durch einen unglücklichen Zwischenfall vereitelt und er musste mit qualmendem Auto in die Boxengasse.

“Auf der Strecke lag ein Fremdkörper, der die Lenkung beschädigt hat”, erklärt Darren Cox, Manager für interaktives Marketing bei Nissan Europe. “Er hat eine Leitung zerrissen, sodass Lenkflüssigkeit auf die Rennstrecke gelaufen ist; die Flüssigkeit ist auch in die Lüftung geraten, deshalb der Qualm. Wir haben es repariert, aber das hat uns zehn Runden gekostet. Das ist ein herber Rückschlag, Rob hatte sich bis dahin sehr gut geschlagen.”

Nachdem der Fehler behoben war, hat Lucas einen glänzenden Start hingelegt und eine seiner ersten Runden in 2:14 Minuten absolviert. Es folgte eine beeindruckende Serie von Runden in 2:15 Minuten, doch in Runde 36 musste der Nissan 350Z GT4 wegen einer Panne abermals in die Boxengasse. Dank Lucas’ professioneller Fahrweise und dem unglaublichen Einsatz des Boxenteams konnte der Zeitverlust aber unter einer Minute gehalten werden.

Zum Zeitpunkt dieses Artikels steht das Team Nissan PlayStation in der Gesamtwertung auf Platz 62 und ist 15. in seiner Klasse. Momentan sitzt Johnny Herbert hinter dem Steuer. Vor Beginn seiner Rennphase sagte er, dass jetzt die Aufholjagd beginnen müsse. Da Lucas so gute Leistungen bringt und die Pechsträhne hoffentlich überstanden ist, ist er optimistisch, das Rennen mit einer respektablen Platzierung beenden zu können. Read more

Johnny Herbert spricht mit gtacademy.eu



Sind Sie stolz auf das, was GT Academy erreicht hat?

Auf jeden Fall! Es wurde schon so lange darüber gesprochen, Teilnehmer von virtuellen Rennen auszuwählen und zu testen, wie sie in einem richtigen Rennen klarkommen, aber bislang hatte sich das niemand getraut. Es ist bemerkenswert, dass wir es in so kurzer Zeit geschafft haben. Wir, also ich und der Rest des Teams, wollen Lucas jetzt bei dieser völlig neuen Erfahrung hilfreich zur Seite stehen.

Wie sicher waren Sie, virtuelle Fahrer zu finden, die sich auf der Strecke zurechtfinden können?

Das Niveau der Fahrer war beim Finale in Silverstone viel höher als erwartet, was uns sehr ermutigt hat. Besonders interessant war, dass bei allen die Erfahrung durch das Spielen von Gran Turismo rein visueller Natur war; beim Fahren benutze ich meine Augen, aber auch das Fahrgefühl im Auto, was in einem Spiel nie ganz nachgebildet werden kann. Man muss den Teilnehmern vom Silverstone-Rennen anerkennend zugestehen, dass sie alle unsere Erklärungen schnell und problemlos umgesetzt haben, als sie in den Rennwagen eingestiegen sind.

Gehört der Umgang mit den Medien ebenso zum Lernprozess von Lars und Lucas wie das, was sie auf der Strecke bewältigen müssen?

Sicher, denn all das gehört zum Rennsport! Ich bin das gewohnt, denn ich war schon sehr oft in dieser Situation. Aber manchmal möchte man sich in den Stunden vor dem Start einfach nur auf das Rennen konzentrieren. Ich habe gelernt, erst die Interviews abzuarbeiten und dann mein Gehirn in den Rennmodus zu schalten.

Glauben Sie, dass die beiden jetzt eine Karriere im Motorsport anstreben?

Es ist schwierig, beim Motorsport einen Fuß in die Tür zu kriegen, aber GT Academy hat ihnen eine großartige Möglichkeit eröffnet. Beim gestrigen Training war Lucas nur zwei Sekunden pro Runde langsamer als ich. Das zeigt, wie weit er es in seiner kurzen Zeit bei uns schon gebracht hat. Wenn wir heute ein gutes Ergebnis einfahren, wird er in den Medien ziemlich präsent sein und dadurch vielleicht die Möglichkeit bekommen, mit dieser Art von Rennen richtig durchzustarten. Chancen dieser Art bekommen nur wenige. Wer weiß, was er noch alles erreichen kann, wenn er diese Gelegenheit nutzt. Es ist wie bei allen Dingen im Leben: Wenn man sich wirklich bemüht, ist alles möglich.

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Es wird heiß


In Dubai herrscht glühende Hitze, die Temperaturen an der Rennstrecke liegen bei 30 Grad Celsius. Die Rennwagen wurden im Starterfeld für eine Aufwärmrunde positioniert. Rob Barff wird die Verantwortung für die erste Rennphase übernehmen.

“Der schwierigste Teil ist immer die erste Kurve”, sagt er, als er sich hinters Steuer setzt. “Über 80 Autos kämpfen um eine gute Position, aber nach der ersten Runde ziehen dann die schnelleren davon und man findet seinen eigenen Rhythmus.”

Das Team hat beschlossen, die Fahrer etwa alle 90 Minuten zu wechseln. “GT Academy“-Sieger Lucas Ordóñez übernimmt die zweite Phase, Motorsport-Legende Johnny Herbert die dritte Phase. Lucas schien entspannt, als er die Fragen der Presse beantwortete. Viele Journalisten sind aus seinem Heimatland Spanien angereist, wo seine unglaubliche Geschichte begeistert von der Öffentlichkeit verfolgt wird.

Der Start des Rennens rückt immer näher! Achte auf Neuigkeiten vom Start der TOYO Tires 24H Dubai. In den folgenden Stunden wird es Interviews mit den Mitgliedern des Rennteams Nissan PlayStation geben.

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23.12.08

GT-Academy-Gewinner im Mittelpunkt des Interesses


Schlömer und Ordóñez bereiten sich auf den absoluten Höhepunkt ihres Rennabenteuers vor: Das TOYO-Tires-24-Stunden-Rennen in Dubai.

Als sich der deutsche Taxifahrer Lars Schlömer und der spanische Student Lucas Ordóñez ihre Gran Turismo 5 Prologue-Exemplare zugelegt haben, hatten sie von dem unglaublichen Abenteuer, das auf sie wartete, nicht die geringste Ahnung.

10 Monate später treten sie dank der GT Academy beim TOYO-Tires-24-Stunden-Rennen in Dubai gegen echte Rennsportlegenden an. Die europaweite Talentsuche hatte ihren Ursprung im PlayStation Network, wo 25.000 PLAYSTATION 3-Besitzer auf die Jagd nach Rundenbestzeiten auf der Eiger-Nordwand-Strecke gingen. Die jeweiligen Landesbesten, die sich in nationalen Finalläufen in ganz Europa qualifizieren mussten, wurden nach Silverstone, England, eingeladen, um dort ihre Fähigkeiten hinter dem Steuer eines echten Nissan GT-R unter Beweis zu stellen. Am besten gelang dies Lars Schlömer und Lucas Ordóñez, die sich somit einen Platz im Nissan PlayStation Race Team sichern konnten.

Dort fahren sie gemeinsam mit der englischen Formel-1-Legende Johnny Herbert, einem alten Fuchs, der bereits 1991 die berühmten 24 Stunden von Le Mans gewinnen konnte. Komplettiert wird das Team durch Alex Buncombe, der insbesondere über große Erfahrung mit dem Nissan 350Z GT4 verfügt, sowie Rob Barff von der GT Academy.

In seinem bereits vierten Jahr gewinnt das TOYO-Tires-24-Stunden-Rennen in Dubai innerhalb des Rennzirkus immer mehr an Renommee. Das Nissan PlayStation Race Team muss sich also auf starke internationale Konkurrenz gefasst machen, ganz abgesehen von der mörderischen Distanz und der sengenden Sonne am Persischen Golf. An den Start gehen u. a. die Tourenwagen-Asse Roland Asch und Kurt Thiim im Porsche 997 des Besaplast Racing Teams sowie der chinesische GP2-Fahrer Ho Pin Tung im Mosler MT900 GT3 des Gravity Racing International Teams.

In der Vorbereitungsphase haben Schlömer und Ordóñez an Rennveranstaltungen in England teilgenommen, ihre Rennlizenzen erworben und sich mit den verschiedenen Nissan-Rennwagen vertraut gemacht. "Es wird auf alle Fälle ein extrem hartes Rennen, und bis Januar haben wir auch noch alle Hände voll zu tun", so Schlömer zu eu.playstation.com. "So ein strapaziöses Rennen erfordert beste körperliche Fitness und jede Menge Fahrpraxis im Nissan 350Z GT4. Ich betrete ja in Dubai komplettes Neuland: mein erstes internationales Rennen, ein neuer Rennstil und ein neues Auto."

Für die beiden Fahrer war es ein ganz außerordentliches Jahr, das sie aus der virtuellen Welt von Gran Turismo 5 Prologue direkt in die Rennwirklichkeit der GT Academy katapultiert hat. Was auch immer in Dubai geschehen mag - eines ist schon jetzt klar: Die Quereinsteiger haben in nur zehn Monaten unter der Führung von Johnny Herbert und mit der Unterstützung des Nissan PlayStation Teams unglaubliche Fortschritte erarbeitet, die ihnen alle Chancen eröffnen, in der Rennsportgemeinde einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Weitere Informationen zur GT Academy sowie die Live-Berichterstattung vom TOYO-Tires-24-Stunden-Rennen in Dubai am 9. Januar 2009 findest du auf granturismoworld.com. Read more