
Während sich die Lage für das Team Nissan PlayStation mit dem Sonnenaufgang stetig verbesserte, mussten seine Mitstreiter einen herben Rückschlag einstecken. Der zweite Nissan 350Z GT4, mit dem das Team die Boxengarage teilt, schleuderte in eine Mauer und wurde schwer beschädigt. Damit war das Ausscheiden bei der TOYO Tires 24H Dubai für dieses Team besiegelt. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, doch das Team ist natürlich am Boden zerstört.
Im Gegensatz dazu konnte Lucas Ordóñez mit einer herausragenden Leistung überzeugen, durch ihn steht sein Team zum Zeitpunkt dieses Artikels auf dem 51. Platz in der Gesamtwertung. Zu Beginn seiner 90-minütigen Rennphase erreichte er eine durchschnittliche Rundenzeit von 2:14 Minuten. Er wurde mit jeder Kurve selbstsicherer und konnte sogar eine Runde in 2:12 Minuten für sich verbuchen.
“Bei Nacht ist es schwierig”, sagte er uns. “Wenn die Luft kälter wird und die Fahrer ihre Autos richtig treten können, wird es echt hart. Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und bin mit meinen Zeiten sehr zufrieden.”
Darren Cox, Manager für interaktives Marketing bei Nissan Europe, war ebenfalls sehr zufrieden mit Lucas’ Fahrkünsten. “Er war schnell, gleichbleibend gut und professionell – genau solche Fahrer brauchen wir”, so sein Urteil. Das Team zählt also auf den Sieger der GT Academy, der sich momentan, nach einer der vorgeschriebenen zweistündigen Pausen, auf seine nächste Rennphase vorbereitet.
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10.1.09
Die bittersüße Welt des Motorsports
9.1.09
Schnelle Runden und weitere Rückschläge
Als dann Alex Buncombe das Lenkrad übernahm, schien sich für das Team alles zum Guten zu wenden. Er legte eine Serie von Runden in 2:11 Minuten hin, eine Zeit, mit der er unter den ersten Zehn lag. Dann kam es aber zu allem Überfluss auch noch zu einer Kollision mit einem Renault Clio, wobei die Hinterachse brach, was das Team weitere fünf Runden kostete.
Mit der sinkenden Temperatur gingen auch die Rundenzeiten herunter. Wie Darren Cox, Manager für interaktives Marketing bei Nissan Europe, und Tim Beven, Projekt-Koordinator für das Team Nissan PlayStation, erklären, ist kühle Luft dichter. Dadurch verbrennt der Motor mehr Benzin und erzeugt mehr Antriebskraft. Milde Temperaturen beanspruchen den Wagen allgemein weniger und sind außerdem angenehmer für die Fahrer.
Zum Zeitpunkt dieses Artikels liegt das Team Nissan PlayStation in der Gesamtwertung auf dem 62. Platz, aber es sind noch viele Stunden zu fahren. Die Rennstrategie lautet jetzt, die Leistung des Wagens in den frühen Morgenstunden des Samstags bis an die Grenze zu bringen - es ist noch alles möglich.
Durchwachsener Beginn
Das Zusammenspiel von solider Fahrkunst und Pech hat das Team Nissan PlayStation beim TOYO Tires 24H Dubai vor eine schwere Aufgabe gestellt. Rob Barff konnte einen guten Start hinlegen und durchweg gleichmäßige Rundenzeiten von 2:12 Minuten erreichen. Leider wurden seine Chancen schon früh in der Rennphase durch einen unglücklichen Zwischenfall vereitelt und er musste mit qualmendem Auto in die Boxengasse.
“Auf der Strecke lag ein Fremdkörper, der die Lenkung beschädigt hat”, erklärt Darren Cox, Manager für interaktives Marketing bei Nissan Europe. “Er hat eine Leitung zerrissen, sodass Lenkflüssigkeit auf die Rennstrecke gelaufen ist; die Flüssigkeit ist auch in die Lüftung geraten, deshalb der Qualm. Wir haben es repariert, aber das hat uns zehn Runden gekostet. Das ist ein herber Rückschlag, Rob hatte sich bis dahin sehr gut geschlagen.”
Nachdem der Fehler behoben war, hat Lucas einen glänzenden Start hingelegt und eine seiner ersten Runden in 2:14 Minuten absolviert. Es folgte eine beeindruckende Serie von Runden in 2:15 Minuten, doch in Runde 36 musste der Nissan 350Z GT4 wegen einer Panne abermals in die Boxengasse. Dank Lucas’ professioneller Fahrweise und dem unglaublichen Einsatz des Boxenteams konnte der Zeitverlust aber unter einer Minute gehalten werden.
Zum Zeitpunkt dieses Artikels steht das Team Nissan PlayStation in der Gesamtwertung auf Platz 62 und ist 15. in seiner Klasse. Momentan sitzt Johnny Herbert hinter dem Steuer. Vor Beginn seiner Rennphase sagte er, dass jetzt die Aufholjagd beginnen müsse. Da Lucas so gute Leistungen bringt und die Pechsträhne hoffentlich überstanden ist, ist er optimistisch, das Rennen mit einer respektablen Platzierung beenden zu können.
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